Venedig im Winter

Hej, meine Lieben! 

Sei einiger Zeit war es hier etwas still. Zuerst waren die Weihnachtsfeiertage, die ich total genossen habe. Ich konnte so richtig abschalten, doch dann holte mich schnell der Arbeitsalltag wieder ein. Es ging gleich wieder voll los, die zuvor getankte Energie war schnell wieder aufgebraucht. Dann kam auch noch die Krankheitswelle rund um mich und irgendwann hielt mein Immunsystem auch nicht mehr stand.

Nun gut, ich möchte euch heute auf alle Fälle von einer ganz tollen Reise Anfang Jänner erzählen. Mein Liebster und ich fuhren ganz spontan nach Venedig, quartierten uns bei einem befreundeten Hotelier der Familie ein und wir genossen fünf wundervolle Tage.

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Ganz besonders beeindruckt hat mich die erste „Winterbegegnung“ mit Venedig. Es waren praktisch keine Leute unterwegs – ein paar Einheimische und eine handvoll Touristen – und alles war von einem mystischen Dunst umgeben. Eine ganz eigenartige, aber wunderschöne, Atmosphäre.
Der Markusplatz war quasi leer. Wo normalerweise lange Menschenschlangen anstehen, waren ein paar Touristen zu sehen und das übliche Gedränge, das Laute, die Hektik waren überhaupt nicht zu spüren.

 

 

 

Die Tage waren wundervoll! Wir besuchten Murano und kauften kitschiges Glas, wir bestaunten die bunten Häuschen von Burano, wir saßen in engen Cafés, wo sich die Italiener aufwärmten und besuchten das jüdische „Ghetto“. Einmal, als die Sonne kurz hervor kam, bestellten wir uns einen Aperol Spritz und setzten uns ins Freie damit. Zugegeben, es war klirrend kalt, aber in diesem Moment war uns das egal, denn wir waren dick eingepackt in unsere Winterjacken.
Abends gingen wir in nette Restaurants und waren von lauter Italienern umgeben, die sich in der Großfamilie offenen Wein und Antipasti bestellten. Ihr merkt, ich komme aus dem Schwärmen nicht heraus.

Es waren unglaubliche Tage und nachdem ich diese faszinierende Stadt im Winter kennengelernt habe, kann ich mir nicht vorstellen, sie wieder gerne im Sommer bei Trubel und Halligalli zu besuchen. Es war einfach alles langsamer, entspannter, ursprünglicher.

Wenn ihr die Gelegenheit habt, besucht diese schöne Stadt im Winter und saugt diesen Flair in euch auf!
Es ist wie in einem Wintermärchen!

Alles Liebe, Frl. M.

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